Sonntag, 10.02.2013 21:33 Alter: 5 Jahre
Kat: Info

Das Risiko eines diabetischen Fußes zu verringern.

Tipps für die Füße:


  • Waschen Sie Ihre Füße täglich mit einer milden Seife. Fußbäder mit einer Temperatur von 37 bis 38 °C dürfen nicht länger als drei bis fünf Minuten dauern. Sonst können Keime in das aufgeweichte Gewebe eindringen. Diabetiker mit einer Neuropathie haben oft ein eingeschränktes Temperaturempfinden. Benutzen Sie ein Badethermometer, um Hautverbrennungen durch zu heißes Wasser zu vermeiden. 
  • Cremen Sie trockene Haut an den Füßen ein, um Risse zu vermeiden; lassen Sie dabei die Zehenzwischenräume aus. 
  • Wählen Sie Strümpfe mit einem hohen Baumwollanteil und ohne Nähte, die drücken könnten. 
  • Verwenden Sie keine Hühneraugenpflaster und Salben, da diese ätzende Stoffe enthalten können. Lassen Sie Schwielen, Hühneraugen und verdickte Nägel von einem medizinischen Fußpfleger (Podologen) behandeln. Lassen Sie sich von einem Podologen beraten, wie Sie Ihre Füße zuhause pflegen sollten. Er kann Sie auch auf mögliche Fehler aufmerksam machen. So lassen sich viele Komplikationen vermeiden. 
  • Ziehen Sie individuell angepasstes Schuhwerk an, am besten nach Beratung durch einen Orthopädie-Schuhmachermeister; laufen Sie neue Schuhe langsam ein. 

Wenn Sie unter einer Neuropathie leiden: 

  • Laufen Sie nicht barfuß und verwenden Sie für Ihre Füße keine Kühlakkus, Heizkissen oder Wärmflaschen. Wenn Sie unter einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) leiden, lassen Sie sich beraten und polstern Sie eventuell die Fersen und Knöchel, wenn Sie im Bett liegen.