Spinova® Immo Plus 
Multifunktionsorthese zur Stabilisierung der Lendenwirbelsäule mit Mobilisierungsfunktion 

Nach Eingriffen an der Lendenwirbelsäule, wie bei Wirbelkörpergleiten (Spondylolisthese) oder Spinalkanalstenosen kann das Mobilisieren der Rückenmuskulatur mit der modularen Orthese Spinova Immo Plus verschieden stark unterstützt werden. Je nach Bedarf lassen sich einzelne Elemente, wie Bauchpelotte, Schale oder Aluminiumstäbe einfügen, austauschen oder entfernen.

  • für ein dreistufiges Therapiekonzept
  • individuell kombinierbar
  • leicht anzulegen und einzustellen

Modul für Modul therapieren

Die Spinova Immo Plus ist eine Multifunktionsorthese zur Stabilisierung der Lendenwirbelsäule und des Übergangs zum Kreuzbein. Ihre spezielle Konstruktion erlaubt eine gesteuerte Therapie gemäß eines individuell anzupassenden Stufenschemas.

Stufe 1 (Stabilisierungsphase):
Zur Sicherung der Wirbelsäule nach einer Operation oder zu Beginn einer nicht operativen Behandlung wird die Orthese zusammen mit Schale verwendet.

Stufe 2 (Mobilisierungsphase):
Bei beginnender Mobilisierung mit fortschreitendem Heilungsprozess wird die Schale entfernt und die Grundbandage im zu versorgenden Lenden-/Kreuzbein-Bereich durch die Korsettstäbe und die Spinova-Rückenkassette verstärkt.

Stufe 3 (Aktivitätsphase):
Mit zunehmender Aktivität der Patienten werden die Aluminiumstäbe aus der Rückenkassette entfernt und so die externe Stützwirkung verringert.

Farben

Lieferprogramm
Größe 1 2 3 4 5 6 Artikel-Nr.
Leibumfang in cm 70 - 80 80 - 90 90 - 105 105 - 115 115 - 125 125 - 140 1228541100000°

*=Größe 

Maßabnahme 

Indikationen

  • Wirbelgleiten, Spaltbildung in den Wirbelgelenken (Spondylolisthese Grad II und III / Spondylolyse / )
  • Wirbelgelenkverschleiß mit übernormaler Flexibilität der Gelenke (Facettensyndrom mit Hypermobilität /Spondylitis)
  • chronische krankhafte Veränderungen (Arthrose) an den Wirbelgelenken (Spondylarthrose)
  • Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule mit Ausstrahlung (schwerstes [pseudo-] radikuläres Lumbalsyndrom / schwerste Lumboischialgie)
  • Einengung des Rückenmarkskanals (Lumbale Spinalkanalstenosen mit Paresen [konservativ, postoperativ]) Einengung des Wurzelkanals (Foraminastenosen, lateral) Wirbelbrüche (Frakturen) an der Lendenwirbelsäule, erhebliches Ausmaß, Entlastung Wirbelvorder- und/oder -hinterkante
  • Tumoren (Metastasen)
  • schwache, bedingt leistungsfähige Muskulatur (Degeneration, schwer /hochgradige muskuläre Insuffizienz der Wirbelsäule)
  • nach Bandscheibenvorfall (Prolaps konservativ, postoperativ)
  • Bandscheiben-Operation (Diskektomie)
  • postoperativ einetagig /mehretagig (z.B. Spondylodese/Kyphoplastie)
  • krankhafte Veränderung des Bandscheibenknorpels (Osteochondrose)