Spinova® Support Plus 
Multifunktionsorthese zur Entlastung und Aufrichtung der Lendenwirbelsäule 

Die große Rückenpelotte der Orthese verteilt die auftretenden Kräfte von der Lendenwirbelsäule auf die Brustwirbelsäule sowie Becken und Kreuzbein. Das moderate Entlordosieren entlastet die LWS. Zusätzlich wird dieser Effekt von der Bauchpelotte unterstützt – sie komprimiert den Bauchraum und richtet die Wirbelsäule auf. Je nach Therapieverlauf kann die Wirbelsäule durch Abnehmen der Rückenpelotte mobilisiert werden.

  • stabilisiert erst passiv, dann aktiv
  • dosierbarer Stützeffekt durch Zuggurte
  • leicht und kraftsparend anzulegen

Modularer Aufbau

Wenn eine schrittweise Mobilisierung nach einer Rückenoperation das Ziel ist, muss das Verhältnis von Stabilität und Beweglichkeit stimmen. Mit der Überbrückungspelotte in der Spinova Support Plus wird das OP-Ergebnis direkt nach dem Eingriff gesichert. Unerwünschte Rotationsbewegungen der Lendenwirbelsäule werden zudem eingeschränkt. In der Mobilisierungsphase lassen sich die stabilisierende Funktionselemente entfernen. Dadurch wird die bewegungseinschränkende Stabilisierung reduziert und die Orthese wirkt unterstützend auf die Wirbelsäule ein.

Die Spinova Support Plus erlaubt eine gesteuerte Therapie gemäß eines individuell adaptierten zweistufigen Behandlungsschemas.

Stufe 1 (Stabilisierungsphase):
Zur effektiven postoperativen oder initial konservativen Korrektur der Segmente wird die Orthese zusammen mit Überbrückungspelotte verwendet.

Stufe 2 (Mobilisierungsphase):
Bei fortschreitender Genesung und zunehmender Mobilität wird die Überbrückungspelotte entfernt und die Aluminiumstäbe aus der Spinova-Rückenkassette herausgezogen. Die in der Orthese verbleibenden Korsettstäbe erzielen eine externe Stützwirkung.

Farben

Lieferprogramm
Größe 1 2 3 4 5 6 Artikel-Nr.
Leibumfang in cm 70 - 80 80 - 90 90 - 105 105 - 115 115 - 125 125 - 140 1228542100000°

*=Größe 

Maßabnahme 

Indikationen

  • Wirbelgleiten, Spaltbildung in den Wirbelgelenken (Spondylolyse / Spondylolisthese, Grad II)
  • Wirbelgelenkverschleiß (Facettensyndrom)
  • Schmerzen im Bereich der LWS mit Ausstrahlung (mittelschweres [pseudo-] radikuläres Lumbalsyndrom / Lumboischialgie, mittelschwer)
  • Einengung des Rückenmarkskanals (lumbale Spinalkanalstenosen [konservativ, postoperativ])
  • Wirbelbrüche (Frakturen an der Lendenwirbelsäule)
  • schwache, bedingt leistungsfähige Muskulatur (Degeneration / muskuläre Insuffizienz der Wirbelsäule)
  • nach Bandscheibenvorfall (Prolaps, konservativ / postoperativ)
  • Bandscheiben-Operation (Diskektomie)
  • postoperativ einetagig /mehretagig (z.B. Spondylodese)
  • Osteoporose